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Liebe CVJM-Community,
Wofür bist du dankbar? Es klingt nach einer simplen Frage und vielleicht fallen dir gleich etwas ein, wofür du dankbar bist. Vielleicht fällt es dir aber auch schwer, gerade dankbar zu sein.
Dankbarkeit ist nicht selbstverständlich und erfordert eine gewisse Übung.
Ich möchte euch heute Morgen ganz viel Lust auf Dankbarkeit machen.
Wir werden bereits in der Bibel dazu aufgefordert, z.B. in Kolosser 1, 12-14:
„Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Erbe der Heiligen, die im Licht leben. Er hat uns vor der Macht der Finsternis gerettet und der Herrschaft seines geliebten Sohnes unterstellt. Der schenkt uns die Erlösung, die Vergebung unserer Sünden.“
Eines wird hier deutlich: die erste Richtung unserer Dankbarkeit geht immer zu Gott. Er hat die ganze Welt erschaffen und versorgt uns mit allem, was wir brauchen. Er will uns ewiges Leben schenken und dass wir ihn im Alltag erleben. Gott vergibt uns unsere Fehler. Er liebt dich und mich so, wie wir sind. Das ist sicher nur ein Bruchteil dessen, wofür wir Gott dankbar sein dürfen.
Wann hast du Gott das letzte Mal „Danke“ gesagt? Hilfreich sind ein paar Routinen bzw. Rituale. Ich habe mir angewöhnt jedes Gebet mit dem Dank zu starten und das funktioniert. Und tatsächlich: Egal, wie bescheiden die Situation gerade ist, der Dank steht immer an erster Stelle, weil für irgendetwas oder irgendwen kann ich immer dankbar sein. Es hilft mir, dass ich eine positive Perspektive einnehme und sehe, wie viel Gutes in meinem Leben passiert. Dankbarkeit gegenüber Gott stärkt meine Beziehung zu ihm.
Wir dürfen dankbar sein. Und wir sind aufgefordert mit Freude zu danken.
Also: wofür bist du dankbar?
Euer Denny Göltzner
Challenge: Packe doch mal an einem Tag in dieser Woche 5 Münzen in eine deiner Jacken- oder Hosentaschen. Wichtig ist, dass alle zuerst in einer Tasche sind. Und jedes Mal, wenn du dankbar für etwas oder jemanden bist, dann wandert eine Münze in die andere Tasche. Das Ziel: alle Münzen haben die Tasche gewechselt.

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Liebe CVJM Community,
Ich hatte vor kurzem einen Ohrwurm. "Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise. …" Daraufhin fragte ich mich, was das eigentlich bedeuten soll.
Bei der Recherche bin ich auf einen Bibeltext gestoßen, welcher mit diesem Lied erklärt werden kann.
"Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast." (Johannes 17,21)
In mir? In dir? In uns? Was soll das denn bedeuten?
Ich glaube, das ist wie mit einem Stein, der in ruhiges Wasser fällt. Der Stein ist Jesus, der in den Himmel auffuhr. Er gab den Anstoß. Er hat uns von Gottes Liebe erzählt, sodass wir davon weitererzählen können. Jeder einzelne von uns ist also eine kleine Welle. Wir werden immer größer und können immer mehr Gottes Liebe weitergeben. Manchmal treffen sich auch zwei Wellen und werden gemeinsam größer. Die Wellen bleiben bestehen, aber der Stein ist schon verschwunden. Man könnte auch sagen, dass sich Gottes Gegenwart in uns so widerspiegelt, wie der Himmel im Wasser.
Durch das, was wir tun und sagen, können wir Gottes Liebe weitergeben.
Das sagt auch das Lied: "Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise. Und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsre Welt."
Einen gesegneten Montag
Hanna
Challenge:
Versuche diese Woche zu schauen, wo dir Gottes Liebe begegnet und wo du eine Welle sein kannst und die Liebe weitergeben kannst.

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Liebe CVJM-Community,
vor kurzem habe ich mir einen Nerv im Rücken eingeklemmt. Obwohl der Schmerz hinten von der Wirbelsäule herkam, erstreckte er sich vor bis zum Brustkorb. Jedes Atmen und jedes Luftholen wurden zu einem durchdringenden Schmerz. Ich musste sogar ins Krankenhaus.
Wie kostbar der Atem ist, eine so beiläufige Tätigkeit, wird manchmal erst bewusst, wenn es nicht mehr so geht. Das Atmen ist die Grundlage unseres Lebens. Ohne den lebensnotwendigen Sauerstoff können wir nicht existieren.
In einem Podcast sprachen die Redner davon, dass Eltern sich täglich drei Minuten Elternpause nehmen sollten, um ruhig zu (durchzu-) atmen. Nicht nur in dieser Rolle, sondern auch als Student:In, als Arbeitnehmer:In, als Freund:In oder welcher anderen Rolle auch immer, braucht man in Alltags- und Lebenssituationen eine kurze Auszeit zum Kraft schöpfen.
Dieses bewusste Atmen, die empfohlene Dosis in dem Podcast war wie beim Zähneputzen 2x täglich 2 bis 3 Minuten, macht es möglich Stress zu reduzieren.
In der Bibel wird Jesus als das Leben beschrieben, eine Art Lebenselexier. Jesus ist für mich wie bewusstes Atmen. Er gibt mir Kraft und hilft mir mich wieder (neu) auszurichten. Einen Moment überlegen, innehalten: Was würde Jesus in diesem Moment tun?
Bevor es zur Überforderung, zum Schmerz, zu einem Wutausbruch, Stress oder zur Katastrophe kommt, zwischendurch lieber einmal durchatmen und wieder an dem ausrichten, der das gesunde und wahrhaftige Leben ist.
Gott lädt uns ein ruhig zu werden und im Atem Kraft zu schöpfen. Das Leben ist es wert, bewusst geatmet zu werden. Du bist es wert! Eine gesegnete Woche und gutes Durchatmen vor deinen neuen Aufgaben!
Eure Lisa Kleinert
Challenge: Nimm dir in dieser Woche einmal am Tag drei Minuten Auszeit zum Durchatmen und Beten, zum Kraft tanken und neu ausrichten. Das kann am Schreibtisch, beim Spaziergang durch die Stadt, beim Radeln oder einmal Zimmertür zu und „Ich bin in drei Minuten wieder da!“ sein.
#cvjm #atmen #leben #weg

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Liebe CVJM-Community,
das Jahr ist fast geschafft. Wie schaust du zurück?
Gedanklich macht man das immer mal, ganz praktisch finde ich wirkliche Jahresreflexionen. Da gibt es unterschiedliche Methoden. Ein paar Fragen, die ich seit einigen Jahren für mich beantworte, habe ich euch als Blatt zum Ausfüllen (siehe pdf) zusammengestellt.
Es ist verrückt, was in einem Jahr alles passieren kann.
Das können große Lebensereignisse sein, wie Schule beendet und Ausbildung/Studium begonnen. Oder auch kleinere, wie: neue Freundschaften geschlossen, neuen Ort bereist oder neues Essen ausprobiert.
Das, was wir erleben und wie wir es bewerten, prägt und verändert uns. Von daher möchte ich dir an diesem Montag Mut machen, durchzuatmen und noch einmal auf dein Jahr zu schauen. Dafür kannst du deinen Kalender oder auch deine Handybilder mit zu Rate ziehen. Ich finde es jedes Mal verrückt, wieviel in ein Jahr hineinpasst und was ich alles erleben durfte.
Es ist auch ein guter Zeitpunkt, um dich bei jemanden zu bedanken oder noch einen Streit aus dem Weg zu räumen – vielleicht solltest du nicht mit allem bis Silvester warten, sondern diesen Tag nutzen, etwas mit jemanden zu klären.
Vielleicht ist auch noch etwas offen zwischen dir und Gott. Eine Enttäuschung oder etwas, was du anders erwartet hättest – dann nutze die Gelegenheit für ein Gebet.
Ich wünsche dir gute und heilsame Gedanken, um den Schatz dieses Jahres zu entdecken. Und ich wünsche dir, dass du Altlasten des Jahres loslassen kannst, um beschwingt und offen ins neue Jahr zu gehen.
Einen gesegneten Wochenstart
Nicole Fraaß
Challenge: Ausdrucken oder aufs Tablet ziehen (Jahresreflexion 2024)
Jahresreflexion 2024.pdf

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Liebe CVJM Community,
Es ist schon erschreckend, wenn man schaut, was alles auf der Welt passiert. Es scheint, als würde es nur immer schlimmer werden. Das kann einen schon ganz schön deprimieren.
Man sieht diese ganzen Schreckensnachrichten in den Medien und weiß nicht, was man tun kann. Ich fühle mich machtlos. Was kann ich kleine Person schon an dem großen Problem lösen?
Es gibt verschiedene Methoden zu versuchen damit umzugehen.
Man kann natürlich versuchen das ganze zu verdrängen oder keine Nachrichten mehr gucken. Man kann aber auch aktiv werden und mit Anderen darüber reden oder sich im Kleinen engagieren. Ob das im Geflügelverein, der Gemeinde, auf Arbeit oder in der Schule ist, ist dabei nicht wichtig.
Mir tut es auch manchmal gut meine eigene Welt genauer anzuschauen, um das Kleine nicht aus dem Blick zu verlieren. Es ist Frühling. Die kahlen Wiesen fangen an zu grünen und die Frühjahrsblüher erscheinen unzählbar. Es gibt sogar schon die ersten Insekten. Das konnte man sich im Winter gar nicht vorstellen. Da erscheint mir der Frühling oft wie etwas sehr Fernes. Aber bis jetzt kam der Frühling immer wieder. Das gibt mir Hoffnung. Wenn Gott jedes Jahr wieder den Frühling möglich macht und die Natur wieder anfängt zu leben, wieso soll das nicht auch mit den anderen Dingen so sein?
Eine andere Methode ist für eine buntere und friedlichere Welt zu beten. Mir hilft es zu wissen, dass Gott sich darum kümmern wird. Ich glaube, dass er sich wünscht, dass wir von unseren Ängsten und Wünschen erzählen. Natürlich kann man ihn aber auch loben. Wie zum Beispiel für diesen tollen Frühling.
In der Bibel stehen auch viele Stellen, die einen Mut machen können. Zum Beispiel:
„Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt! Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören.“Jeremia 29,11f
Ich wünsche euch eine sonnige Frühlingswoche.
Hanna
Challenge:Macht doch diese Woche mal einen Spaziergang und schau, wo man alles den Frühling erkennen kann.
